Suche
Schließen Sie dieses Suchfeld.

Das Leben des Drogenbarons Pablo Escobar

  • Pablo Escobar-Tour mit Besuch von Originalschauplätzen und antreffen seines Bruders Roberto
  • Rundgang durch hochmoderne und einladende El Poblano mit Besuch mehrerer Shopping-Malls

 

Bereits als Teenager begann der unaufhaltsame Aufstieg Pablo Escobars. Mittels Marihuana-Schmuggel und Raubüberfällen machte er sich in der Medelliner Unterwelt einen Namen. Escobar wurde berüchtigt für seine blutrünstige, skrupellose Art. Wer sich gegen ihn wandte wurde beseitigt. Durch die steigende Nachfrage nach Kokain, wurde Pablo bewusst, dass sich damit richtig viel Geld verdienen lässt. Allerdings nicht in Kolumbien, sondern in den USA. Durch den Transport in die Vereinigten Staaten und Streckung des Reinheitsgrad von ursprünglich 90 Prozent auf 30 Prozent verzehnfacht sich der Wert der Ursprungsware.

Niki in Escobars erstem Wagen: einem Wartburg
Niki in Escobars erstem Wagen: einem Wartburg

 

Mittels Zeitungsinserat wurden Kolumbianer mit US-Visum gesucht. Diesen wurde der Flug in die Vereinigten Staaten bezahlt und zwei Koffer ausgehändigt. Die Koffer hatten einen doppelten Boden, worin jeweils 5 Kilogramm des weissen Pulvers geschmuggelt wurde.

 

Bereits mit 19 Jahren hatte Escobar so seine erste Million US-Dollar gescheffelt und sein Reichtum stieg rasch ins Unermessliche. Während seiner besten Jahre soll er mit seinem Drogenimperium bis zu 1,5 Millionen US-Dollar am Tag verdient haben. Ende der 1980er-Jahre kontrollierte Escobar 80 Prozent des weltweiten Kokainmarktes!

 

1978 stieg Pablo in die Politik als Stadtrat von Medellín ein, nur vier Jahre später liess er sich in den kolumbianischen Kongress wählen. Er sponserte die lokalen Fussballclubs um sein Geld zu waschen. Der Kolumbianische Fussball erlebte einen regelrechten Boom, finanziert mit den Drogengeldern.

 

Durch sein politisches Engagement kam aber auch erstmals die wahre Herkunft seines Vermögens an die breite Öffentlichkeit. Woraufhin sich Escobar aus der Politik zurückzog und sich 3000 Teenager-Bodyguards, Sicarios genannt, im Alter von 14-18 Jahren zulegte. Diese terrorisierten Medellin regelrecht, pro toten Polizisten war gar ein Kopfgeld von 1000 USD ausgesetzt! Was Medellin bis anfangs der 1990er Jahren zur Stadt mit der höchsten Mordrate werden liess.

 

Als erstes sehen wir uns das Familiengrab an und erhalten viele interessante Infos zum Leben einer der reichsten Menschen der Welt. Escobar war aber nicht nur der gefürchtete Drogenbaron, unter Leitung seiner Mutter wurden zahlreiche wohltätige Projekte wie Kirchen und Sportplätze finanziert. Weswegen die Familie in gewissen Schichten Medellins nach wie vor verehrt wird und selbst frische Blumen am Grab abgelegt wurden.

 

Vom erhöht liegenden Friedhof geniessen wir eine tolle Aussicht auf die Hochhäuser am gegenüberliegenden Hang, wo sich Pablo Escobar sein eigenes Luxusgefängnis erbaut hat. Um sich einer Festnahme und Auslieferung an die USA zu entziehen, wies er sich selbst in diesen Palast ein und liess die Welt glauben, er sein nun hinter Gittern.

 

Durch die Ermordung zweier Komplizen schuff er sich mit deren Eltern mächte und einflussreiche Gegner, welche nun die Medien weltweit auf den Betrug aufmerksam machten. Internationaler Druck und Führung der USA führte dazu, dass die kolumbianische Regierung eingriff und Escobar nun ausliefern wollte. Der gewiffte Verbrecher entkam den Behörden aber nochmals.

 

Am 2. Dezember 1993 gelang es schliesslich Escobar zu lokalisieren und einzukesseln, worauf sich dieser angeschossen, mittels Kopfschuss das Leben nahm.

 

Die Tour führt weiter zum einzigen verbleibenden Grundbesitz der Familie Escobar. Ein Porsche sowie ein Wartburg stehen in der Garage. Daneben ein Jet-Ski und überall berühmte Fotos der Familie. Im Familien-Museum lebt heute noch sein Bruder Roberto, der Filme und Fotos signiert, was seiner Stiftung zur Erforschung des HIVs zu Gute kommt. Ebenso kann man mit ihm für ein Erinnerungsfoto posieren. Die restlichen Angehörigen der Familie Escobar lebt heute unter anderem Namen in Argentinien. Doch immer noch dürften in Bogota Gelddepots versteckt liegen.

 

Nach der spannenden Tour und dem Einblick in dieses unrühmliche Kapitel der Kolumbianischen Geschichte gehen wir essen.

Einblick ins gigantische BBVA-Center
Einblick ins gigantische BBVA-Center

Den Nachmittag verbringen wir mit dem weiteren Erkunden des Stadtteils El Poblano. Die wenig sehenswerte und nicht ungefährliche Innenstadt meiden wir. Wir schlendern entlang wunderbar begrünten Strassenzüge und entdecken zahlreiche Shopping-Malls. Wor entern das gewaltige BBVA-Center und schlagen uns durch die Läden. Dabei gibts – insbesondere für Niki – noch einige Mitbringsel in Form von Kleidern. Nach diesem Shoppingbummel essen wir gleich im lokalen Foodcourt, bevors zurück ins Hostel geht. Hier machen wir Bekanntschaft mit einigen anderen Reisenden und ein paar Kolumbianischen Studenten. Anschliessend planen wir noch wohin es morgen genau gehen soll.

Stichwörter
Sharing
Email
WhatsApp
Facebook
Twitter
Pinterest
Tumblr
Ähnliche Posts
VORHERIGER & NÄCHSTER TAG
AUTOR
Bild von Marcel Gross

Marcel Gross

swiss hobby photographer with a passion for wildlife, landscape and nature
KOMMENTARE

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.