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Türme des blauen Himmels

  • Tagesausflug in den Torres del Paine Nationalpark
  • Sichtung von Guanakos, Füchsen, Rosaflamingos und einem Gürteltier
  • Einmaliger Blick bei wunderbarem Wetter auf das Gebirgsmassiv der spitzen Torres
  • Übernachtung im Park für die nächsten Nächte organisieren
  • Rückfahrt nach Puerto Natales

 

Die Nacht im Schlafsaal war kurz und laut. Insbesondere die beiden Frauen haben nicht gut geschlafen, bei all dem Geschnarche und anderen Lauten. Trotz des leckeren Frühstücks beschliessen wir für die nächste Nacht eine anderes Hotel mit Privatzimmer zu suchen. Eine kurze Internetrecherche zeigt verschiedene Varianten, welche wir gleich vor Ort reservieren. Dann fahren wir los in Richtung des langersehnten Torres del Paine Nationalparks. Die trockene Pampa geht langsam in hügeliges Gelände über, bevor plötzlich massiv und beeindruckend die Granitspitzen der Torres sich auf bis zu 2850 müM erheben.

 

Bei optimalem Wetter ist das schroffe Gebirgsmassiv, das dem Park seinen Namen verdankt, bereits aus grosser Distanz zu sehen. Der Name Torres del Paine stammt übrigens aus einer Mischung aus dem Spanischen Wort für Türme und himmelblau aus der Sprache der Tehuelche-Indianer. Noch bevor wir den Nationalpark erreicht haben, sehen wir zahlreiche Guanako-Herden, eine Fuchsfamilie sowie ein flinkes Gürteltier. Die Hengste der Neuwelt-Kamele hetzen einander durchs Gebüsch in einmaliger Kulisse. Andere Mitglieder der Herde wälzen sich in einer Sandgrube.

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Ein Highlight jagt das andere: Nach einer Kuppe gleitet unser Blick hinunter auf die farbenfrohe Laguna Amarga, wo auch einige Rosaflamingos verweilen. Es folgt ein Abstecher zur Cascada Paine, wo das Gletscherwasser des Rio Paine schäumend flussabwärts fliesst.

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Nach dem mitgebrachten Lunch fahren wir tiefer in den Park hinein, wobei die Guanakos und atemberaubende Aussichten unsere stetigen Begleiter sind. Zunehmend verdrängt die Sonne die restlichen Wolken. Wir fahren westwärts durch diese Urlandschaft mit Stopps beim Mirador del Nordenskjöld mit Blick auf den gleichnamigen See und dem tosenden Salto Grande und den vorausgehenden Stromschnellen. Schliesslich erreichen wir den schönster der zahlreichen Seen, den türkisblauen Lago Pehoé. Von wo aus man die klassische Postkartenaussicht auf den vergletscherten, knapp über 3000 m hohen Cerro Paine Grande und die spitzen Cuernos del Paine hat. Hier finden wir unerwarteterweise eine Übernachtungsmöglichkeit für die nächten Nächte im Park. Der wunderbar gelegene Campground Pehoé bietet neben einigen Dooms auch ein einfaches Hüttchen zur Übernachtung an. Zwar überteuert, aber wir ersparen uns die gut zweistündige An- und Rückfahrt von und nach Puerto Natales und die wohl einzige bezahlbare Übernachtungsmöglichkeit innerhalb des Nationalparks ohne Campingausrüstung.

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Wir verlassen den Park in südlicher Richtung, wobei sich immer wieder hübsche Fotostopps ergeben. Auf der gutbefahrbaren Schotterstrasse gehts zurück nach Puerto Natales wo wir im Afrigonia Restaurant hervorragend essen.
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AUTOR
Bild von Marcel Gross

Marcel Gross

swiss hobby photographer with a passion for wildlife, landscape and nature
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