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Kuna Yala – So stellt man sich das Paradies vor

  • Ziemlich ruppige Bootsfahrt bevor wir Kuna Yala, eine Wunderwelt aus Insel erreichen
  • Schnorcheln im bezaubernden Riff vor unserer ganz privaten Traumkulisse
  • Kurze Weiterfahrt zur nächsten paradiesischen Insel
  • Festessen mit Okotopus und Hummer


Am heutigen Morgen wartet die längste Bootsfahrt der Tour auf uns. Und die hats wahrlich ziemlich in sich, nicht nur erwische ich die ungepolsterte Frontreihe, auch die raue See schleudert uns heute ziemlich hin und her. Immer wieder schlägt der Bug des Motorbootes hart auf dem Wasser auf und schmettert uns auf unsere Sitze. Dennoch die Bedigungen sind laut Marco noch nicht annähernd so schlimm wie in der Trockenzeit. Wir passieren einige weiterer Kuna-Siedlungen auf exponierten Inseln und fahren dann wieder entlang von exponierteren Küstenabschnitten bis wir schliesslich umgeben sind von duzenden unbewohnten Inseln mit Sandstrand und Kokospalmen. Ein echter Karibischer Traum, gar noch schöner als wir erwartet hätten!

An einem dieser Robinson Crusoe Eilanden legen wir an und die strapaziöse Überfahrt ist augenblicklich vergessen. Bei wahrem Bilderbuchwetter machen wir einige Erinnerungsfotos. Dann stürzen wir uns natürlich ins glasklare Wasser. Die äusserst flachabfallende Insel ist von Korallenüberresten umgeben, was das Hinauswaten zum Riff ziemlich schwierig macht. Die Mühsal ist es aber allemal wert! Die wunderbarsten Korallen und Seeanemonen in einer Farbenpracht wie ich es noch nie gesehen habe. Fische lassen sich zwar blicken, aber nicht in riesiger Anzahl. Dafür bekomme ich einen violettfarbenen Tintenfisch und zahlreiche grosse Seesterne zu Gesicht.

Als mit ziemlicher Verspätung auch das zweite, schwächer motorisierte Boot eintrifft, wartet das einfache aber leckere Essen mit frittiertem Barsch auf uns. Die Kuna haben dazu gekühlte Getränke mitgebracht.

Es wartet ein weiterer kurzer Bootstrip auf uns bevor wir an der nächsten Bilderbuchinsel anlegen. Hier stehen einige einfache Hütten voller Hängematten, wo wir unsere Nacht verbringen werden. Neben an haust eine Familie Kuna, unsere Gastgeber. Den ganzen restlichen Nachmittag haben wir zur freien Verfügung. Baden, Schnorcheln, spielen Volleyball am Strand und Trinken lautet das restliche Tagesprogramm.

Aussicht von unserer Hängematte
Aussicht von unserer Hängematte

 

Das Schnorcheln stellt sich leider nicht als sonderlich ergiebig heraus. Einzig einen Stachelrochen entdecke ich ich flachen Wasser sowie einen Einsiedlerkrebs und einige kleinere Fische.

 

Die Kuna halten eine kleine Meeresschildkröte als Haustier in einem unzumutbaren Plastikbecken. Ob das Tier – wenn grösser – tatsächlich freigelassen wird, mag ich bezweifeln. Viel mehr dürfte das Haustier wohl im Kochtopf enden. Unsere hungrigen Mäuler erwartet ein wahrer Festschmaus: Hummer und Oktopus. Zum Dessert wartet Sammy Geburtstagskuchen, welches sie äusserst stilvoll serviert. Dazu gibts Bier, Wein, Aguardiente und natürlich Rum! Bastante Ron

28 Personen aus den verschiedensten Ländern
28 Personen aus den verschiedensten Ländern

Am lichtgebenden Lagerfeuer – es ist ja ohnehin selbst in der Nacht heiss – und unter Sternenhimmel verbringen wir einen absolut unvergesslichen Abend mit all den anderen 28-Tourteilnehmer, wobei viele morgen mit einem schweren Kopf aufwachen werden!

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Bild von Marcel Gross

Marcel Gross

swiss hobby photographer with a passion for wildlife, landscape and nature
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